In  vielen Regionen Südosteuropas leben Familien in Armut. Die gesundheitliche Versorgung und das Bildungsangebot für Kinder ist hauptsächlich in den ländlichen Gebieten sehr schlecht. Für die nötigsten Lebens- und Hygieneartikel fehlen vielen Menschen das Geld. Im Jahre 1993 haben die Johanniter die "Weihnachtstrucker- Aktion" ins Leben gerufen. Menschen in ganz Deutschland packen für Familien in Osteuropa, alte und behinderte Personen Hilfspakete mit Grundnahrungsmitteln, Hygieneartikeln und kleinen Spielsachen für notleidende Kinder. Nach Weihnachten machen sich dann jedes Jahr freiwillige Fahrer auf den Weg in die abgelegensten Gebiete nach Albanien, Rumänien, der Ukraine, Bosnien und Bulgarien um den Menschen eine Freude zu bereiten. Die Hilfspakete werden überwiegend persönlich abgegeben. So konnten 2019 insgesamt 64 400 Päckchen mit insgesamt 51 Sattelschleppern in die ärmsten Länder gebracht werden.

Bereits zum 9.Mal beteiligt sich auch die Grundschule Ostheim aktiv an der Hilfsaktion und packt mit den Schulkindern Pakete. Dank der großzügigen Unterstützung der Eltern konnten auch in diesem Jahr wieder insgesamt 16 Hilfspakete, alle mit gleichem Inhalt, anhand einer festgelegten Packliste gepackt werden. Die Aktion macht den Buben und Mädchen bewusst, dass viele Dinge, die sie jeden Tag bekommen, keine Selbstverständlichkeit in anderen Ländern sind. Ausreichendes Essen, der tägliche Besuch einer Schule, eine beheizte Unterkunft, fließendes Wasser und eine gute ärztliche Versorgung sind in Wirklichkeit ein großes Geschenk.

Kommende Woche werden die Hilfspakete von den Johannitern in der Schule abgeholt und am 25. Dezember gehen sie auf die Reise nach Osteuropa, wo sie dann mit großer Freude entgegengenommen werden.

   

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