Auf den Spuren des Mittelsalters bewegten sich die beiden vierten Klassen bei einem Ausflug zu den alten Gemäuern der Lichtenburg. Hoch oben thront über Ostheim die Ruine mit ihrem mächtigen Bergfried. Nun galt des aber erst einmal am frühen Morgen dort hinaufzukommen. Also packten alle ihren Rucksack und zogen frohen Mutes los. Doch schon nach einiger Zeit merkten die Kinder, dass der Anstieg unter der strahlenden Sonne doch recht beschwerlich war. Nun noch ein Fass mit Wasser, schwere Wagen mit Proviant oder Baumaterial für die Burg hinauf zu schleppen - das war schwer vorstellbar. 

                                       

Am Parkplatz der Burg angekommen empfing die Kinder der kleine Burgführer "Burgi", eine Minihandpuppe, die den Bergfried darstellte. "Burgi" erzählte von der Entstehung, von holden Burgfräulein, edlen und nicht so edlen Rittern, von wütenden Bauern und strengen Herren. Die Buben und Mädchen lauschten gespannt den Geschichten und  tauchten so in  die mittelalterliche Zeit der Lichtenburg ein.

                        

Danach durften die Schüler ihr Wissen über die Lichtenburg in einer Rallye rund um die Ruine anwenden und vertiefen. Wie hoch ist der Bergfried? Was befindet sich über dem Torbogen? Emsig huschten die Kinder von Infotafel zu Infotafel.

            

                                                        

Nun war aber Zeit für eine kleine Belohnung. Eine liebe Mama spendete allen Kindern und Lehrerinnen ein Eis, das alle genüsslich bei einer schönen Aussicht ins Streutal genossen. Dann wartete ein weiterer Höhepunkt auf die kleinen Entdecker: Das Tor zum Bergfried öffnete sich und 92 Stufen führten im Inneren des mächtigen Turms nach oben.

                         

Belohnt wurden die Kinder mit einer grandiosen Aussicht in alle Richtungen. Auch in das düstere Verlies konnten die Schüler:innen einen Blick werfen. Von der Höhe der Burg ging es unter die Erde. Wer sich traute, lief mutig mit Taschenlampe bewaffnet in die dunklen Keller der Burg. Ein spitzer Schrei hier, ein Raunen dort - das vertrieb ganz gewiss die Fledermäuschen, die dort wohl Unterschlupf fanden.

                                                

Schließlich war es an der Zeit sich auf den Heimweg zu machen. Fröhlich ging es wieder ins Tal hinunter. Bei einem kleinen Zwischenstopp  auf dem Spielplatz am Wasserhäuschen, konnte man hier und da einige Ritter und Burgfräulein beim Spiel erkennen.

   

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